Weitere Tätigkeiten im Auftrag der KÜS

Im Namen der KÜS sind bundesweit mehr als 1.000 Prüfingenieure mit der Durchführung von Untersuchungen an Fahrzeugen betraut. Die Hauptuntersuchung (HU), also die regelmäßig (bei Pkw normalerweise alle 2 Jahre) wiederkehrende Prüfung zählt hierbei zu den wichtigsten Dienstleistungen. Ich biete Ihnen natürlich diese und folgende, weitere Serviceleistungen:

Gassystemeinbauprüfung (GSP)

Der Anteil der gasbetriebenen Kraftfahrzeuge am Gesamtbestand spielte bisher eine eher zu vernachlässigende Rolle. Aus den aktuellen Statistiken des KBA geht allerdings hervor, dass die Anzahl der Gasfahrzeuge stetig steigt. Diese Entwicklung zeigt, dass das Interesse an gasbetriebenen Kraftfahrzeugen zunimmt.


GSP bedeutet Gassystemeinbauprüfung und wird von mir einmalig nach dem Einbau einer Gasanlage, die nach der europäischen Regelung ECE-R115 genehmigt ist, durchgeführt. Eine Anlage nach der Regelung ECE-R115 ist erkennbar an der Genehmigungsnummer der Anlage; z. B. R115-xxxxxx.


Diese Prüfung umfasst:


  1. -die Übereinstimmung der Einzelkomponenten mit den zur Gasanlage gehörigen Unterlagen

  2. -die Vollständigkeit der Unterlagen (Genehmigungsurkunde nach ECE R115, Benutzerhandbuch, Einbauhandbuch)

  3. -Identifikation des Fahrzeugs und der Gasanlage

  4. -den Verwendungsbereich (ob die Gasanlage auch in diesem Fahrzeug verbaut werden darf)

  5. -den Zustand der Gasanlage

  6. -die vorgeschriebenen Befestigung und den Einbau der Einzelkomponenten

  7. -die Dichtheit der Gasanlage


Oldtimergutachten (§ 23 StVZO)

Ein Oldtimer ist ein Fahrzeug, das vor mindestens 30 Jahren erstmals in den Verkehr gekommen ist, weitestgehend dem Originalzustand oder einem damals üblichen Umrüstzustand entspricht, in einem guten Erhaltungszustand ist und der Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes dient.


Ich stelle im Rahmen der Untersuchung fest, inwieweit das Fahrzeug den Anforderungen entspricht. Natürlich darf ein über 30 Jahre altes Fahrzeug bei der Begutachtung kleinere Mängel oder auch normale Spuren der Jahre haben. Es muss jedoch in jedem Fall voll fahrbereit sein, darf keine Durchrostungen aufweisen und muss sich in einem Zustand befinden, der keine sofortigen Arbeiten notwendig werden lässt. Auch sollten keine wesentlichen Teile fehlen, sowie ein guter Pflege und Erhaltungszustand erkennbar sein. Weiterhin ist wichtig, dass das Fahrzeug keine unreparierten Unfallschäden aufweist. Auch unsachgemäß durchgeführte Reparaturen dürfen nicht erkennbar sein.


Entspricht das Fahrzeug nicht diesen Bedingungen, ist eine positive Einstufung als Oldtimer zur Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes im Regelfall nicht möglich.

Gaswiederholungsprüfung (GWP)

An gasbetriebenen Kraftfahrzeugen wird in regelmäßigen Abständen eine eigenständige Untersuchung der Gasanlage durchgeführt.


Im Gegensatz zur einmaligen GSP (Gassystemeinbauprüfung) ist die GWP die Wiederkehrende Gasprüfung. Sie wird normalerweise im Zuge der Hauptuntersuchung durchgeführt. Allerdings kann die GWP auch einzeln – zeitnah vor der Hauptuntersuchung (max. 12 Monate) - durchgeführt werden.

Alle eingetragenen Gasanlagen in Fahrzeugen; auch solche, die nicht nach der europäischen Regelung ECE R115 genehmigt sind, werden in der GWP überprüft.



Diese Prüfung umfasst:


  1. -Identifikation des Fahrzeugs und der Gasanlage

  2. -Überprüfung des Zustands der Gasanlage

  3. -Überprüfung der vorgeschriebenen Befestigung und des Einbaus der Einzelkomponenten

  4. -Überprüfung der Dichtheit der Gasanlage


Folgende Papiere sind zur GWP mitzubringen:


  1. -Genehmigung nach ECE-R115 (wenn vorhanden)

  2. -Fahrzeugpapiere

Mängelkarte

Wenn Sie eine sogenannte Mängelkarte von der Polizei bekommen haben, sollten Sie unverzüglich die darauf beschriebenen Mängel an Ihrem Fahrzeug beseitigen lassen. Die Abstellung dieser muss durch die auf der Karte angekreuzte Person/Institution bestätigt werden. Die Mängelkarte ist der zuständigen Polizeidienststelle in der angegebenen Frist zurückzusenden. Sollte dies nicht geschehen, gibt die Polizei eine Mitteilung an die Zulassungsstelle weiter.


Auf Grundlage des §5 der Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV) wird die Zulassungsstelle einschreiten und eine Überprüfung oder Vorführung des Fahrzeugs anordnen, oder den Betrieb des Fahrzeugs untersagen.


Das gleiche kann geschehen, wenn das Fahrzeug nach einem Unfallschaden nicht mehr verkehrssicher ist.


Der §5 der FZV und der §17 StVZO befassen sich mit der Beschränkung und Untersagung des Betriebs von Fahrzeugen. Der §5 FZV gilt für die zulassungspflichtigen Fahrzeuge, der §17 StVZO für die nicht zulassungspflichtigen Fahrzeuge.

§ 41 BOKraft

Vor der ersten Inbetriebnahme eines Taxis, Mietwagens oder Kraftomnibus in einem Unternehmen hat der Unternehmer auf seine Kosten eine außerordentliche Hauptuntersuchung des Fahrzeugs zu veranlassen und der Genehmigungsbehörde darüber unverzüglich den Untersuchungsbericht, bei Kraftomnibussen das Prüfbuch, vorzulegen.


Für ein fabrikneues Fahrzeug kann die außerordentliche Hauptuntersuchung auf die Feststellung beschränkt werden, ob die Vorschriften der BOKraft erfüllt sind.

§ 42 BOKraft

Der Geltungsbereich der BOKraft ergibt sich aus der Fahrgastbeförderung mit Kraftfahrzeugen durch Unternehmen in Verbindung mit der entgeltlichen oder geschäftsmäßigen Beförderung von Personen.


Dies bedeutet, dass grundsätzlich Kraftomnibusse, Taxen und Mietwagen im Rahmen der jährlichen Hauptuntersuchung zusätzlich gemäß den Prüfpunkten der BOKraft untersucht werden müssen.

Tempo-100-Plakette

Ich überprüfe für Sie die technischen Voraussetzungen Ihres Anhängers und erstelle Ihnen eine Bescheinigung für die Zulassungsstelle.


Für welche Fahrzeuge ist die Tempo-100-Plakette möglich?

  1. -Personenkraftwagen mit Anhänger

  2. -sonstige mehrspurige Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse bis zu 3,5 Tonnen mit Anhänger

  3. -für Kombinationen aus Kraftomnibus und Anhänger jedoch nur, wenn der Kraftomnibus mit einer zulässigen Gesamtmasse bis zu 3,5 Tonnen als Zugfahrzeug eine Tempo 100 km/h-Zulassung hat.


Technische Voraussetzungen:

Das Zugfahrzeug darf ein zulässiges Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen nicht überschreiten und muss über ein ABS-System verfügen. Die Reifen des Anhängers dürfen höchstens sechs Jahre alt sein und müssen mindestens die Geschwindigkeitskategorie »L« für eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h aufweisen. Der Anhänger muss laut seiner Betriebserlaubnis für 100 km/h zugelassen sein.


Die benötigten Massen für das jeweilige Zugfahrzeug können Sie mittels des Tempo-100 Rechners der KÜS oder einfach bei uns vor Ort bestimmen lassen.






                                                                          Zum Tempo-100-Rechner der KÜS


Feinstaubplakette

Inzwischen haben einige deutsche Städte so genannte Umweltzonen eingerichtet, weitere Städte planen die Ausweisung solcher Zonen für die Zukunft. Mit der 35. Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutz-gesetzes, besser bekannt als "Feinstaub-Verordnung", haben die Behörden die Möglichkeit, bei hoher Schadstoffbelastung der Luft, Umweltzonen auszuweisen und in diesen ein begrenztes oder umfassendes Fahrverbot zu verhängen.


Eine ihrem Fahrzeug entsprechende Plakette erhalten Sie bei uns! Wenn Sie erfahren wollen, welche Feinstaubplakette Sie bekommen, können Sie dies bereits im Voraus über folgenden Link zur KÜS ermitteln:

Sicherheitsprüfung (SP)

Diese Untersuchung ist vorgeschrieben für Kraftfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr 40 km/h, für Lastkraftwagen, Zugmaschinen und Sattelzugmaschinen von mehr als 7,5 t zulässigem Gesamtgewicht. Auch Anhänger mit mehr als 10 t zulässigem Gesamtgewicht und Kraftomnibusse, sowie andere Fahrzeuge mit mehr als 8 Fahrgastplätzen sind SP-pflichtig.


Bei der Sicherheitsprüfung wird eine zerlegungs- und zerstörungsfreie Funktions- und Wirkungsprüfung durchgeführt.

Die Überprüfung bezieht sich auf folgende 5 sicherheitsrelevante Baugruppen:


  1. -Lenkanlage

  2. -Verbindungseinrichtungen mit Fahrwerk und Fahrgestell

  3. -Räder und Bereifung

  4. -Schalldämpferanlage

  5. -Bremsanlage


Die Untersuchungsfristen, also die Zeitabstände zwischen zwei Untersuchungen sind abhängig von Fahrzeugart, Gewicht und Alter. Detailliert finden Sie diese in der Anlage VIII zur StVZO. Damit Sie sich nicht durch den Dschungel der Verordnungen Anlagen und Paragraphen kämpfen müssen, stehe ich Ihnen gerne beratend zur Seite und führe diese Prüfung an Ihrem Fahrzeug durch.

Serviceleistungen

Sie haben Fragen zu meinem Serviceumfang, benötigen einen Termin oder wollen sonstige Auskünfte?

Dann nehmen Sie einfach Kontakt mit mir auf!

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Sa: 08:00 Uhr - 17:00 Uhr

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Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Scholz

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